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Das Eisenbahn-Bundesamt schließt umfassende Bestandsaufnahme zur Lärmbelastung ab.

Das Eisenbahn-Bundesamt schließt umfassende Bestandsaufnahme zur Lärmbelastung ab

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat den Teil B des Lärmaktionsplanes 2018 veröffentlicht. Damit legt es nun die vollständige, gemeinsam mit der Öffentlichkeit erstellte Bestandsaufnahme zur Lärmbelastung an Haupteisenbahnstrecken vor. Der Plan informiert, welche Ziele bei der Lärmreduzierung bereits erreicht wurden, wo es noch laut ist und was dagegen getan wird.
 
EBA-Präsident Gerald Hörster: „Schienenlärm zu reduzieren ist ein andauernder und langfristig angelegter Prozess. Wo wir heute beim Thema Lärmschutz stehen, zeigt uns der vorliegende Lärmaktionsplan. Es freut mich, dass so viele Menschen durch ihre Rückmeldungen dabei geholfen haben, ihn zu erstellen“.
 
Bürgerinnen und Bürger konnten in einer ersten Phase angeben, wo sie sich durch Bahnlärm gestört fühlen; in der zweiten Beteiligungsphase konnten Interessierte das Verfahren des EBA bei der Lärmaktionsplanung bewerten. Der Lärmaktionsplan wurde in zwei Schritten (Teil A und Teil B) veröffentlicht. Zusammen ergeben die beiden Teile den vollständigen Lärmaktionsplan 2017/2018. Er kann unter  www.eba.bund.de/lap heruntergeladen werden. Auf Wunsch verschickt das EBA auch eine gedruckte Version.
 
Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz ist das EBA dafür zuständig, einen bundesweiten Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes aufzustellen. Der Lärmaktionsplan wird alle fünf Jahre überarbeitet. Weitere Informationen: www.laermaktionsplanung-schiene.de
 
Ablauf der Öffentlichkeitsbeteiligung:
Das Eisenbahn-Bundesamt hat zwei Öffentlichkeitsbeteiligungen zur Lärmaktionsplanung an den Haupteisenbahnstrecken des Bundes durchgeführt. In der ersten Phase im Sommer 2017 machten die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger Angaben zu ihrer Lärmsituation vor Ort. In der zweiten Phase (Frühjahr 2018) holte das Eisenbahn-Bundesamt dann eine Rückmeldung zu dem Verfahren der Lärmaktionsplanung ein. Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten zu beiden Phasen einen Online-Fragebogen ausfüllen. Alternativ zu der Beteiligung über eine Informationsplattform im Internet konnten Fragebögen per Post, per Fax oder per E-Mail eingesandt werden.
 
Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung:
Das Eisenbahn-Bundesamt hat die Öffentlichkeit befragt. In der ersten Beteiligungsphase nahmen etwa 38.000 Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit wahr, Orte zu nennen, an denen sie der Bahnlärm besonders stört. Das sind mehr als doppelt so viele Beteiligungen wie noch beim Pilot-Lärmaktionsplan 2015. Bei der Bewertung des Verfahrens in der zweiten Beteiligungsphase gaben knapp 40% der über 5.000 Antwortenden an, dass sie dem Lärmaktionsplan Informationen über die Lärmsituation an ihrem Wohnort entnehmen konnten.
 
Hintergründe zur Lärmaktionsplanung:
Lärm kann unterschiedliche Ursachen und Quellen haben, zum Beispiel Straßenverkehrslärm, Schienenverkehrslärm oder Flugverkehrslärm. In Deutschland kümmern sich je nach Verkehrsträger verschiedene Behörden um die entsprechenden Lärmaktionsplanungen. Auf Grundlage des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ist das Eisenbahn-Bundesamt seit 2015 für die Aufstellung eines bundesweiten Lärmaktionsplanes für die Haupteisenbahnstrecken zuständig. Bei Lärmaktionsplänen für Ballungsräume wirkt das Eisenbahn-Bundesamt mit. Eine Haupteisenbahnstrecke ist ein Gleisabschnitt mit mindestens 30.000 Zugfahrten pro Jahr. Mit dem jetzt vorliegenden Teil B ist die aktuelle Runde der Lärmaktionsplanung abgeschlossen. Die Teile A und B ergeben zusammen den vollständigen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes. Das Eisenbahn-Bundesamt ist damit in die regelmäßige Lärmaktionsplanung an den Haupteisenbahnstrecken des Bundes eingestiegen. Der nächste Lärmaktionsplan ist für das Jahr 2023 vorgesehen. In diesem Rahmen wird es voraussichtlich ab 2022 erneut eine Öffentlichkeitsbeteiligung geben.
 
Weitere Informationen und Fragen:
Die Dokumente können unter dem folgenden Link abgerufen werden: www.eba.bund.de/lap
Auf Wunsch verschickt das EBA auch eine kostenlose Druckversion per Post.
 
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter folgender Adresse: www.laermaktionsplanung-schiene.de
Fragen können Sie an das Eisenbahn-Bundesamt unter lap@eba.bund.de oder postalisch an folgende Adresse richten:
 
Eisenbahn-Bundesamt
Lärmaktionsplanung
Heinemannstraße 6
53175 Bonn

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