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ZENSUS 2011

Informationsschreiben

Im Jahr 2011 wird in der gesamten Bundesrepublik Deutschland und anderen Ländern der Europäischen Union der Zensus durchgeführt.
Dies bedeutet, dass entgegen einer Volkszählung, bei der 100 % der Bevölkerung auskunftspflichtig sind, nur ein Teil der Bevölkerung zur Befragung herangezogen wird.
Dies begründet sich damit, dass im Zuge der technischen Weiterentwicklung die Zusammenführung von Verwaltungsregistern (Meldedaten, Daten der Finanzämter, Daten der Arbeitsagenturen etc.) zur Gewinnung von Informationen genutzt wird.
Aus diesem Grund werden im Jahr 2011 etwa 12 % der Bevölkerung im Rahmen einer Befragung zur Auskunft verpflichtet.

Die Befragung erfolgt in zwei Abschnitten. Im Zeitraum vom 09.05.2011 bis zum 02.08.2011 werden die Haushaltsbefragungen und die Befragungen an so genannten Sonderanschriften vorgenommen.
Sonderanschriften werden noch einmal untergliedert in sensible und nicht sensible Bereiche.

Als sensible Bereiche werden wie folgt beziffert:

  • Justizvollzugsanstalten
  • Behinderten(wohn)heime
  • Flüchtlingsunterkünfte
  • Notunterkünfte für Wohnungs- und Obdachlose
  • Krankenhäuser


Als nicht sensible Bereiche werden wie folgt beziffert:

  • Studentenwohnheime
  • Alten- oder Pflegeheime
  • Arbeiterheime
  • Kloster
  • Internate
  • Schulen des Gesundheitswesens

Im Zeitraum vom 01.10.2011 bis zum 30.04.2011 werden die Ersatzvornahmen bei der Gebäude und Wohnungszählung vorgenommen.

Die Durchführung des Zensus wurde von den Landkreisen übertragen. Sie sind verpflichtet, diese Aufgabe gemäß der gesetzlichen Vorgaben, umzusetzen.
Für den Wetteraukreis bedeutet dies, das mindestens 450 Erhebungsbeauftragte in oben genannten Zeiträumen die Haushaltsbefragung, Befragung der Sonderanschriften und die Ersatzvornahme zur Gebäude- und Wohnungszählung durchführen zu müssen.
Aufgabe der Erhebungsbeauftragten wird sein, bei den Auskunftspflichtigen die Befragung zu terminieren und durchzuführen, sowie die Erhebungsunterlagen bei der Erhebungsstelle des Wetteraukreises abzugeben.
Diese ehrenamtliche Tätigkeit wird mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 10 Euro pro vollständig ausgefülltem Fragebogen vergütet.

Da die Rekrutierung der Erhebungsbeauftragten nicht alleine im Wetteraukreis gemeistert werden kann, sind wir auf die Unterstützung der kreisangehörigen Kommunen angewiesen. Um eine zwangsweise Rekrutierung der Erhebungsbeuaftragten, die sich negativ auf die Durchführung der Erhebung auswirken würde, vermeiden zu können, bitten wir die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister um Kommunikation in den Verwaltungen sowie Motivation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und der Gemeindemitglieder, sich freiwillig für diese ehrenamtliche Tätigkeit zu bewerben.

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl des Kreises ergibt sich ein Rekrutierungsbedarf von 1,5 Erhebungsbeauftragten pro 1000 Einwohnern.

Weitere Informationen bezüglich der Stellenausschreibung, ein Ablaufplan und ein Bewerbungsbogen für Interessierte gehen den Städten und Gemeinden in den nächsten Tagen zu.
Wir möchten allerdings noch darauf hinweisen, dass Bewerbungen von Mitarbeitern der Einwohnermeldeämter und der Ordnungsämter aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zugelassen sind.

Für Rückfragen steht die Erhebungsstelle des Wetteraukreises unter den Rufnummern:
06031-83-1521 und -83-1522 zur Verfügung.

Weitere Informationen finden sie auch unter: www.zensus2011.de

 

 

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Die Gemeindeverwaltung ist ab Mittwoch, 27. Dezember bis einschl. Freitag, 29. Dezember 2017 geschlossen.

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